January 12, 2009

St. Petersburg, Russland – Eine Stadt die für Liebhaber des Luxus geschaffen wurde

St. Petersburg legt Zeugnis davon ab, was ein Diktator mit einer Menge Geld tun kann. Peter der Große war einer der blutrünstigsten Tyrannen der russischen Geschichte, wenngleich es noch weitere gab … Dennoch ist die Stadt, die er erschaffen ließ so schön, dass selbst Stalin sie nicht zerstören wollte.

Die Auferstehungskirche, wird auch als Blutkirche, Erlöserkirche und Bluterlöser-Kirche bezeichnet

Die Auferstehungskirche, wird auch als Blutkirche, Erlöserkirche und Bluterlöser-Kirche bezeichnet

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St. Petersburg liegt in der Mitte des Newadeltas, inmitten eines Sumpfgebietes.1703 gegründet, diente die Stadt als Verteidigungsanlage auf einem Landstück, dass Peter gerade von den Schweden gestohlen hatte. Die Metropole ist auf mehreren Inseln der Newa, am Ostende des Finnischen Meerbusens erbaut.

Heute verzaubert St. Petersburg wieder seine Besucher. Neu erweckt nach den Jahren der Sowjetunion, eroberte es schnell seinen Titel als „Venedig des Ostens“ wieder. Die Stadt ist nicht nur ein kulturelles Mekka mit über 200 Museen, sondern zeigt auch seine urbanen Besonderheiten, wenn ihre jungen und schönen Bewohner und Bewohnerinnen auf dem Newski Prospekt flanieren. Mit Recht sind die 5 Millionen Einwohner stolz auf ihre Stadt und zeigen dies auch.

Auf Inseln erbaut hat St. Petersburg viele Kanäle

Auf Inseln erbaut hat St. Petersburg viele Kanäle

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Die erste Station für viele Besucher in St. Petersburg ist die Eremitage im Winterpalais. Das Museum besitzt über 250 Millionen Kunstschätze, von denen aus Platzmangel jedoch nur die Hälfte ausgestellt werden können. Selbst wenn man sich nur eine Minute für die Betrachtung jedes einzelnen Kunstwerks Zeit nehmen wollte, bräuchte es 12 Jahre, um alle Kunstgegenstände zu sehen. Da Sie vermutlich weniger Zeit haben werden, ist es ratsam, mit einem Führer durch die Sammlung zu gehen, der die wichtigsten Stücke vorstellt. Dennoch sollten Sie mindestens einen halben Tag für die Eremitage reservieren.

Einen guten Überblick über die Stadt erhalten Sie, wenn Sie auf die Kuppel der St. Isaakskathedrale steigen. Der Ausblick über die Metropole aus dem 18. Jahrhundert ist atemberaubend und es gibt keine Wolkenkratzer, die die Sicht beeinträchtigen.

Die Kuppel der Isaakskathedrale bietet eine schöne Aussicht

Die Kuppel der Isaakskathedrale bietet eine schöne Aussicht

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Zuerst ließ Peter der Große selbstverständlich eine Bastion anlegen, genannt Peter-und-Paul-Festung. Später wurden hier so prominente Gefangene wie Dostojewski, Gorki und Trotski inhaftiert. Ein Besuch der Anlage ist deprimierend, aber gleichzeitig ein beeindruckendes Erlebnis, insbesondere auch, da die auf dem Gelände gelegene Peter-und-Paul-Kathedrale die Grablege der Russischen Zaren und Zarinnen ist. Hier ruht auch der letzte Zar Nikolaus II. Er wurde allerdings erst 1998 in der Kirche beigesetzt.

Die Peter-und-Paul-Festung mit ihrer Kathedral

Die Peter-und-Paul-Festung mit ihrer Kathedrale

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Ein Spaziergang auf dem Newski Prospekt, dem größten Boulevard der Stadt lohnt sich ebenso, wie eine Bootstour um St. Petersburg vom Meer aus zu betrachten. Nach der Auflösung der Sowjetunion, entwickelte sich die Stadt zu einer hervorragenden Shoppingmetropole. Marken wie Prada und YSL haben ihre Boutiquen hier.

Hingegen sind russische Hotels nicht gerade für ihren guten Service bekannt. Gleichermaßen sind sie oftmals überteuert. Eine Alternative hierzu ist es derzeit, eine Luxuskreuzfahrt mit einem Aufenthalt in St. Petersburg zu buchen. Allerdings sollten Sie darauf acht geben, dass Sie während des Aufenthalts im „Venedig des Ostens“ ihre Nächte wirklich an Bord verbringen können, dies ist nicht in allen Angeboten vorgesehen.

Idee: Elisabeth Sowerbutts  ;  Freie Übersetzung: Astrid

Filed under Blog, Reiseziele by Astrid

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