February 11, 2009

England: selbst die teuersten Luxusanwesen sind von der Finanzkrise betroffen

Die Millionärsmeile in Sandbanks hat keine Millionäre mehr

Die Millionärsmeile in Sandbanks hat keine Millionäre mehr

Noch vor ein paar Monaten war Sandbanks, eine exklusive Halbinsel in Dorset ein Refugium mit den vierthöchsten Preisen für Grundbesitz weltweit. Die Hauptstraße war als „Millionaire's Row" bekannt. 2007 wurde hier ein kleiner Bungalow für 4 Millionen Britische Pfund verkauft. Aber die Zeiten haben sich geändert: die bereits abgegrenzten Grundstücke für Luxusresidenzen liegen verwahrlost da und viele der ehemaligen Anwohner sind Bankrott.

Beispielsweise Richard Carr: sein Name wurde zum Synonym der Situation, nachdem eine Fernsehdokumentation den einstigen Millionärsspielplatz Sandbanks vorstellte. Er wohnte früher auf einem Luxusanwesen und besaß eine Jacht. Nun hat er sein gesamtes Vermögen verloren und wohnt in einer Wohnung über einem Café.

Er habe das Haus, sein Vermögen und sein Lebenswerk verloren, daher sei er ein absolutes Opfer der Kreditkrise. Sein Besitz war 35 Millionen Britische Pfund wert, heute hat er gerade einmal 100 Pfund in der Tasche, sagte Richard Carr. Viele gute Geschäftsleute aus der Gegend befänden sich mit ihm im gleichen Boot.

Das Ergebnis sind viele leer stehende Häuser, sei es, da sie zum Abriss vorgesehen waren aber die geplanten Luxusresidenzen nicht gebaut werden, sei es dass viele der Besitzer die teure Halbinsel verlassen mussten, nachdem ihre Unternehmen von der Rezension getroffen wurden.

Dennoch freuen sich einige Einheimische, die sich früher über den Bauboom beschwerten, über den Kollaps und suggerieren, es sei eine umweltfreundliche Rezension.

Idee: Mark Knowles ; Freie Übersetzung: Astrid

Filed under Blog by Astrid

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